Der

Kölner Dom

Eine Inspiration im Maßstab 1:50

Modellbau

Von

Sebastian Mikacs

Die Kathedrale

Ein Modellbau

im Maßstab 1:50


Komponenten

Dieses Modell des Kölner Domes im Maßstab 1:50 besteht aus 1450 handgefertigten Einzelteilen, wovon es 163 unterschiedliche Typen gibt.

Materialien

Der Dom besteht hauptsächlich aus massivem Lärchen- und Fichtenholz. Er hat eine Länge und Höhe von rund 4 Metern.

Zeitspanne

Die Idee entstand 2015 im Zuge eines Schulprojekts, ein Ende wird, wie beim echten Kölner Dom, wohl nie in Sicht sein.

Die Kathedrale

Architektur

Der Kölner Dom, auch Hohe Domkirche Sankt Petrus, ist eine römisch-katholische Kathedrale. Der Baustil des 1248 gebauten Domes ist gotisch. Ursprünglich diente die Kathedrale als repräsentativer Ort zur Aufbewahrung der Gebeine der Heiligen Drei Könige, er wurde im 19. Jahrhundert bei seiner Fertigstellung durch den preußischen Kronprinzen aber als Nationalsymbol und Symbol seiner Macht zweckentfremdet.
Die Idee zum Bau dieses Modells entstand im Jahre 2015 im Zuge eines Schulprojektes. Auf dieser Website sehen Sie die Entstehung über die Planung bis hin zum Aufbau und Fertigstellung des hier gezeigten Kölner Domes im Maßstab 1:50. Der Fokus liegt hierbei vorallem bei der Architektur und den technischen Einrichtungen der Kathedrale.

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Architektur

Um die charakteristischen Eigenschaften einer gotischen Kathedrale (insbesondere des Kölner Domes) besser
zu verstehen, finden Sie hier eine Illustration der wichtigsten Bauelemente.

Südturm

Nordturm

Vierungsturm

Chor

Obergaden

Mittelschiff

Querschiff

Fiale

Arkade

Strebewerk

Strebepfeiler

Die Kathedrale

Glockenstuhl

Die Miniatur-Kathedrale verfügt über sechs Messingglocken. Diese werden über acht starke Gleichstrommotoren angetrieben. Zur Bedienung der Glocken wird eine eigens für den Dom entworfene Steuerung, die Domsteuerung, eingesetzt.

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Rundgang

Der Kölner Dom ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands und eines der imposantesten gotischen Bauwerke der Welt. Während unseres Rundganges werden wir uns die Idee, bis hin zur Entstehung des Modellbaus näher ansehen. Wir geben Ihnen einen Einblick in die Dombauhütte, dem Entstehungsort des Domes. Die Zentralwarte, die als technisches Steuerinstrument fungiert, dient zur Steuerung des Domes und zeigt sich durch seinen besonderen Stil und der eigens für die Kathedrale entworfenen Technik. Die von der Künstlerin Evi Aberer-Grass entworfenen Fenster im Chorbereich, runden die Gelb/Gold schimmernde Farbe des Domes ab. Die Gartenanlage ist ein wesentlicher Bestandteil, welche zur Gestaltung des Modellbaus beiträgt.

Der Kölner Dom
Eine Inspiration im Maßstab 1:50

0:52

Geschichte

1:11

Rundgang

2:44

Architektur

3:56

Gartenanalge

Die Kathedrale
Dombauhütte

6:38

Rundgang

7:08

KDBM

Die Domtechnik
Zentralwarte

8:25

Rundgang

8:49

Trafostation

9:29

Schalttafeln

11:34

Die Zuckerfabrik Siegendorf
Zentralwarte

Die Kathedrale

Fenster

Der Dom besitzt im Summe 89 von Hand gefertigte Glasfenster. Acht dieser Fenster wurden von der Künstlerin Evi Aberer-Grass entworfen und gestaltet. Sie befinden sich in der Apsis der Kathedrale und repräsentieren die vier Jahreszeiten. Der Stil der Fenster mit seinen polygonalen Formen erinnert an das berühmte Richter-Fenster im Originaldom. Mithilfe einer Oberfräse wurde eine Nut für jedes Fenster in die Wände gefräst. Das Fenster wurde dann wie üblich mit Fensterkitt befästigt.

Fundament

Das Fundament für den massiven Holzdom besteht aus zwei Kubikmeter Beton und einer doppelten Bewehrung. Es ist 40 cm tief und wurde auf die Grundfläche des Domes angepasst.

Schrauben

Für den Dom wurden zehn unterschiedliche Torx-Schraubentypen verwendet. In Summe sind rund 4500 Schrauben verbaut worden.

Fenster

Insgesamt gibt es im Dom 89 Echtglas-Fenster, von denen acht von der Künstlerin Evi Aberer-Grass gestaltet wurden.

Die Kathedrale

Dombauhütte

Die Dombauhütte ist die Werkstatt des Kölner Miniatur-Domes. Auf einer Fläche von rund 25m² wurden die 1450 Einzelteile per Hand vorgezeichnet, gefertigt und verbaut. Der Dom besteht größtenteils aus massivem Lärchen-, Fichten- und Kiefernholz, die Wände aus 3-Schicht- und Multiplexplatten. Nach rund sechs Jahren entstand so durch mühevolle Handarbeit langsam aber doch der Dom. Geschichtlich betrachtet waren die Bauhütten, welche aus den Zeiten des romanischen Kirchenbaus hervorgingen, Werkstättenverbände, die unterschiedliche Handwerke umfassen. Die qualifizierte Ausbildung der gotischen Bauhütte war von besonderer Bedeutung und umfasste Lehrlinge, Gesellen und Wandergesellen, Kunstdiener, Laubhauer, Parliere, Steinbildhauer und Meister.

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