Komponenten
Dieses Modell des Kölner Domes im Maßstab 1:50 besteht aus 1450 handgefertigten Einzelteilen, wovon es 163 unterschiedliche Typen gibt.
Materialien
Der Dom besteht hauptsächlich aus massivem Lärchen- und Fichtenholz. Er hat eine Länge und Höhe von rund 4 Metern.
Zeitspanne
Die Idee entstand 2015 im Zuge eines Schulprojekts, ein Ende wird, wie beim echten Kölner Dom, wohl nie in Sicht sein.
Der Kölner Dom, auch Hohe
Domkirche Sankt Petrus, ist eine römisch-katholische Kathedrale. Der Baustil des 1248 gebauten Domes ist
gotisch. Ursprünglich diente die Kathedrale als repräsentativer Ort zur Aufbewahrung der Gebeine der
Heiligen Drei Könige, er wurde im 19. Jahrhundert
bei seiner Fertigstellung durch den preußischen
Kronprinzen aber als Nationalsymbol und Symbol seiner Macht zweckentfremdet.
Die Idee zum Bau dieses Modells entstand im Jahre 2015 im Zuge eines Schulprojektes. Auf dieser Website
sehen Sie die Entstehung über die Planung bis hin zum Aufbau und Fertigstellung des hier gezeigten
Kölner Domes im Maßstab 1:50. Der Fokus liegt hierbei vorallem bei der Architektur und den technischen
Einrichtungen der Kathedrale.
Architektur
Um die charakteristischen Eigenschaften einer gotischen Kathedrale (insbesondere des Kölner
Domes) besser
zu verstehen, finden Sie hier eine Illustration der wichtigsten Bauelemente.
Südturm
Nordturm
Vierungsturm
Chor
Obergaden
Mittelschiff
Querschiff
Fiale
Arkade
Strebewerk
Strebepfeiler
Die Miniatur-Kathedrale verfügt über sechs Messingglocken. Diese werden über acht starke Gleichstrommotoren angetrieben. Zur Bedienung der Glocken wird eine eigens für den Dom entworfene Steuerung, die Domsteuerung, eingesetzt.
Mehr erfahrenRundgang
Der Kölner Dom ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands und eines der imposantesten gotischen Bauwerke der Welt. Während unseres Rundganges werden wir uns die Idee, bis hin zur Entstehung des Modellbaus näher ansehen. Wir geben Ihnen einen Einblick in die Dombauhütte, dem Entstehungsort des Domes. Die Zentralwarte, die als technisches Steuerinstrument fungiert, dient zur Steuerung des Domes und zeigt sich durch seinen besonderen Stil und der eigens für die Kathedrale entworfenen Technik. Die von der Künstlerin Evi Aberer-Grass entworfenen Fenster im Chorbereich, runden die Gelb/Gold schimmernde Farbe des Domes ab. Die Gartenanlage ist ein wesentlicher Bestandteil, welche zur Gestaltung des Modellbaus beiträgt.
Der Kölner Dom
Eine Inspiration im
Maßstab 1:50
Geschichte
Rundgang
Architektur
Gartenanalge
Die Kathedrale
Dombauhütte
Rundgang
KDBM
Die Domtechnik
Zentralwarte
Rundgang
Trafostation
Schalttafeln
Die Zuckerfabrik
Siegendorf
Zentralwarte
Der Dom besitzt im Summe 89 von Hand gefertigte Glasfenster. Acht dieser Fenster wurden von der Künstlerin Evi Aberer-Grass entworfen und gestaltet. Sie befinden sich in der Apsis der Kathedrale und repräsentieren die vier Jahreszeiten. Der Stil der Fenster mit seinen polygonalen Formen erinnert an das berühmte Richter-Fenster im Originaldom. Mithilfe einer Oberfräse wurde eine Nut für jedes Fenster in die Wände gefräst. Das Fenster wurde dann wie üblich mit Fensterkitt befästigt.
Fundament
Das Fundament für den massiven Holzdom besteht aus zwei Kubikmeter Beton und einer doppelten Bewehrung. Es ist 40 cm tief und wurde auf die Grundfläche des Domes angepasst.
Schrauben
Für den Dom wurden zehn unterschiedliche Torx-Schraubentypen verwendet. In Summe sind rund 4500 Schrauben verbaut worden.
Fenster
Insgesamt gibt es im Dom 89 Echtglas-Fenster, von denen acht von der Künstlerin Evi Aberer-Grass gestaltet wurden.
Die Dombauhütte ist die Werkstatt des Kölner Miniatur-Domes. Auf einer Fläche von rund 25m² wurden die 1450 Einzelteile per Hand vorgezeichnet, gefertigt und verbaut. Der Dom besteht größtenteils aus massivem Lärchen-, Fichten- und Kiefernholz, die Wände aus 3-Schicht- und Multiplexplatten. Nach rund sechs Jahren entstand so durch mühevolle Handarbeit langsam aber doch der Dom. Geschichtlich betrachtet waren die Bauhütten, welche aus den Zeiten des romanischen Kirchenbaus hervorgingen, Werkstättenverbände, die unterschiedliche Handwerke umfassen. Die qualifizierte Ausbildung der gotischen Bauhütte war von besonderer Bedeutung und umfasste Lehrlinge, Gesellen und Wandergesellen, Kunstdiener, Laubhauer, Parliere, Steinbildhauer und Meister.
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